Ohne Vertragsbindung: Die Kosten immer im Blick

 

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Für einen Prepaidtarif bestellt man bei einem Mobilfunkprovider eine Simkarte für einen geringen Preis. Auf der Karte ist dann in aller Regel ein gewisses Guthaben vorhanden, das man verbrauchen kann mit telefonieren, SMS, MMS oder mit wappen, also den Datenverkehr im Internet nutzen. Wenn das Guthaben verbraucht ist, ist man zwar für Telefongespräche von anderen erst mal weiterhin zu erreichen, aber um selbst kostenpflichtige Dienstleistungen verwenden zu können, muss man die Karte erst wieder mit einem Geldbetrag aufladen.

Die Abrechnung für Telefonate erfolgt in Minuten. Außerdem wird für jede SMS oder MMS ein Betrag vom Guthaben der Karte abgebucht. Bei der mobilen Datennutzung via WAP, GPRS, UMTS oder HSDPA gibt es zwei verschiedene Varianten:

  1. Minutenabrechnung
    Bei der Minutenabrechnung wird die Aufenthaltsdauer im Internet berechnet. Hierbei kommt es auf den Provider an, ob er auf volle Minuten berechnet, sekundengenau oder alle 10 Sekunden abrechnet. Eine Minutenabrechnung im Prepaidtarif ist dann Sinnvoll, wenn man das mobile Internet relativ selten nutzt, dann aber größere Datenmengen herunterlädt (zum Beispiel zum ansehen von Videos).
  2. Abrechnung nach dem Datenübertragungsvolumen
    Die meisten Anbieter die nach Datenübertragung abrechnen, geben ganze Megabyte für den Preis an. In der Regel wird aber wesentlich genauer abgerechnet, nach 10 kilobyte. Bei günstigen Anbietern liegt der Preis für 10 kb bei ca. 1-2 Cent. Und dafür kann man dann etwa 5 E-Mails ohne Dateianhänge auf das Handy laden.